Signaletik und Infosysteme im Öffentlichen Raum

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Das war ein produktiver und sehr kreativer Erfinderklub.

Ausgehend von der Wikipedia-Definition von Signaletik haben wir überlegt, was das für das Holzufer heißt.

„Signaletik (von französisch signalétique, dt. kennzeichnend) dient der räumlichen Orientierung von Menschen in einem komplexen Areal.

Für ein gutes Signaletiksystem müssen verschiedene Aspekte wie Architektur, Design, Farbenlehre, Psychologie, Sinneswahrnehmung und kulturelle Prägung berücksichtigt werden.“ (Wikipedia)

1. Welche Fragen haben BesucherInnen rund um das Spreefeld, die mit Schildern beantwortet werden können?

– Wo ist der Kater Holzig?
– Wo ist ein Klo?
– Wem gehört das hier?
– Wo gehts zum Teepeeland?
– Was findet alles im Bootshaus statt?
– Was sind das für „Penthouse-Wohnungen“? (damit waren unsere Häuser gemeint)
– Kann man das Boot mieten?
– Wie ist die Wasserqualität?

2. Wann funktionieren für Dich Hinweisschilder?

– Wenn sie informieren
– Wenn sie lustig sind
– Wenn sie sich nicht allzu ernst nehmen
– Wenn sie liebevoll gestaltet sind

Wir haben direkt ein paar Schilder per Hand gemalt. Das hat großen Spaß gemacht.

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Unter anderem:
– Richtungsschilder zum Bootshaus
– Infoschild am Bootshaus
– Bitte Rücksicht nehmen/Bitte leise sein (Bootshausterrasse und Bootshaus-Ausgang)
– Bitte nicht von der Terrasse springen
– Spreefeld Aktuell (für Veranstaltungshinweise an der Werkstatt)

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Wir haben auch über ein mögliches Schild am Strand gesprochen. Dazu gab es folgende Ideen:

– Leute willkommen heißen am Spreefeld-Strand und dadurch implizit sagen, dass es ein Privatgelände ist
– Strand als Spielfläche für Kinder darstellen, z.B. durch Schilder mit Sandburgen und Sandförmchen
– mit Liebe gemalte Schilder, um zu zeigen, dass sich jemand Mühe gegeben hat und dass sich Privatpersonen um das Gelände kümmern
– um Rücksichtnahme bitten
– Strand liebevoll gestalten (durch z.B. kleine Verschönerungen, Mülleimer aufstellen)
– eher keine Verbote aussprechen, sondern lieber humorvoll sein

Nebenbei ist immer wieder klar geworden, dass wir auf Dauer eine öffentliche Toilettenlösung am Strand brauchen und dass wir Mülleimer brauchen. Beide Themen wurden für zukünftige Erfinderklubs vorgemerkt.

Beim nächsten Erfinderklub am 3. September 2015 geht es aber erstmal um das Thema „Recycling/Upcycling“. Bis dahin.


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